Unser wissenschaftliches Fundament
Wo Tiefenpsychologie auf Biologie trifft
Imagine Sense basiert auf anerkannten Erkenntnissen der modernen Forschung. Wir nutzen die Schnittstelle zwischen Geist und Körper, um nachhaltige Veränderung (Transformation) zu ermöglichen. Unsere Methode stützt sich auf diverse wissenschaftliche Säulen:
1. Kognition & Bewertung ("ABC-Modell")
Die Basis bildet die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) nach Albert Ellis. Nicht die äußeren Umstände bestimmen unser Fühlen, sondern unsere Bewertungen.
Wir nutzen kognitive Werkzeuge, um einschränkende „Top-Down“-Muster zu erkennen und den Verstand zu einem klaren, unterstützenden Partner zu formen.
2. Neuroplastizität & Hebb´sche Regel
Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter formbar. Die Hebb´sche Regel besagt beispielsweise: "Neurons that fire together, wire togehter!"
Wenn wir mit "Imagine Sense" ein kraftvolles inneres Bild (Imagine) zeitgleich mit einer bewussten Körperhaltung (Sense) koppeln, entstehen im Gehirn neue , belastbare Nervenbahnen. Das Selfie dient dabei als visueller Anker, der diese Bahnen bei jedem betrachten erneut aktiviert und festigt.
3. Embodiment & Somatische Marker
Veränderung, die nur im Kopf stattfindet, ist oft flüchtig und nicht nachhaltig genug. Die Forschung zu Embodiment (Verkörperung) zeigt, dass unsere Körperhaltung direkt unsere Gefühle und Gedanken beeinflusst.
Wir nutzen die Theorie der somatischen Marker (nach Antonio Damasio): Indem wir eine neue Identität physisch einnehmen, senden wir Signale an das Gehirn, dass die Veränderung bereits real ist. Wir machen den Wandel im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar".
4. Intuition & Focusing
Der Prozess der Veränderung nutzt die Methode des Focusing nach Eugene Gendlin (Universität Chicago). Der körperlich gespürte Sinn (Felt Sense) ist der Schlüssel zur Intuition.
Durch Achtsamkeit ermöglichen wir den Felt Shift – jenen Moment, in dem sich eine körperliche Blockade löst und eine neue, stimmige Erkenntnis aus dem Unbewussten aufsteigt.
5. Autopoiesis & Systemtheorie
Die Psyche ist ein sich selbst erschaffendes System (Autopoiesis). Um alte, festgefahrene Muster zu durchbrechen, braucht das System eine gezielte Irritation von Außen.
Durch die Arbeit mit Archetypen und der Kamera erzeugen wir eine heilsame Störung deines gewohnten Selbstbildes. Das System wird sanft und spielerisch gezwungen, sich auf einer "höheren" Ebene neu zu organisieren - weg von der Maske hin zur Essenz.
6. Archetypen & kollektives Unbewusstes
Der Tiefenpsychologe C.G. Jung erkannte, dass alle Menschen auf ein "kollektives Unbewusstes zugreifen - einen riesigen Werkzeugkasten bzw. eine großartige Schatztruhe an archetypischen Ur-Bildern.
In Imagine Sense nutzen wir diese Theorie der Archetypen nicht als abstrakte Theorie, sondern als energetische Vorlagen. Wenn wir beispielsweise den "Krieger" oder die "Liebende" in uns aktivieren, nutzen wir ein uraltes menschliches Programm, um aktuelle Krisen zu meistern.
7. Neurobiologie der Begeisterung & Lernkorrelate
Lernen und Veränderung gelingt nach dem Hirnforscher Gerald Hüther nur unter "emotionalem Dünger". Wenn wir uns im Prozess der Selbstwerdung wieder mit Freude und Staunen begegnen, werden unsere innere Bilder durch die neuen Lernkorrelate fortgeschrieben und neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet, die uns weiter motivieren und anspornen.